Import und Export
Verbindungen aus OpenSSH, FileZilla, Cyberduck oder einem kaiport-Export mit dem Import-Assistenten der Mac-App übernehmen und als JSON exportieren.
Der Import-Assistent der Mac-App übernimmt Verbindungen aus anderen Programmen: aus deiner OpenSSH-Konfiguration, aus FileZilla und Cyberduck sowie aus Dateien, die kaiport exportiert hat. Du wählst die Quellen und die einzelnen Verbindungen, und kaiport erkennt, was du schon hast. Der Export speichert deine Verbindungen in einer JSON-Datei – ohne Passwörter und Schlüssel. kaiport für iPhone und iPad liest dieselbe Datei; über den Export bringst du deine Verbindungen also auch aufs Smartphone.
Den Import-Assistenten öffnen
- Im Startfenster: Öffne das Menü … neben Neue Verbindung und wähle Importieren …. Solange die Liste leer ist, hat auch die Begrüßung eine Schaltfläche Importieren ….
- In den Einstellungen: Klicke unter Einstellungen → Allgemein → Import neben Verbindungen importieren … auf Importieren ….
Der Assistent öffnet sich nicht von selbst: Die Mac-App läuft in Apples Sandbox und kann die Dateien anderer Programme erst lesen, wenn du sie auswählst. Der Assistent Verbindungen importieren (Import connections) hat drei Schritte: Quellen, Auswahl und Fertig.
Schritt 1: Quellen
Der erste Schritt listet die Quellen, jeweils mit dem üblichen Ort ihrer Datei bzw. ihres Ordners und einem Status:
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| kein Zugriff | Die Sandbox lässt kaiport die Datei nicht von selbst lesen. Klicke auf Datei wählen … oder Ordner wählen … und wähle sie im Dialog aus; damit erlaubst du den Zugriff, und die Quelle ist angehakt. |
| gefunden | kaiport kann die Quelle lesen, etwa nachdem du sie ausgewählt hast. |
| nicht gefunden | Es gibt keinen üblichen Ort, wie beim kaiport-Export. Wähl die Datei aus. |
Hake die gewünschten Quellen an und klicke auf Weiter. Später schließt den Assistenten.
Wo kaiport sucht
| Quelle | Üblicher Ort auf deinem Mac |
|---|---|
| OpenSSH-Konfiguration (~/.ssh/config) | ~/.ssh/config |
| FileZilla Site Manager | ~/.config/filezilla/sitemanager.xml |
| Cyberduck-Lesezeichen | Der Ordner ~/Library/Group Containers/G69SCX94XU.duck/Library/Application Support/duck/Bookmarks, bei älteren Versionen ~/Library/Application Support/Cyberduck/Bookmarks; kaiport liest dort jede .duck-Datei |
| kaiport-Export (JSON) | Wo du ihn gespeichert hast |
Im Dateidialog blendet ⌘⇧. versteckte Ordner wie ~/.ssh und ~/.config ein, und mit ⌘⇧G tippst du den Pfad ein.
Schritt 2: Auswahl
kaiport liest die gewählten Quellen und zeigt, was es gefunden hat, gruppiert nach Quelle. Jeder Eintrag zeigt Name, Adresse und Art, etwa SSH oder FTP / FTPS.
- Hake die Verbindungen an, die du übernehmen willst. Neue Verbindungen sind schon angehakt.
- Alle wählen hakt jede Verbindung an, die es noch nicht gibt; Keine hebt die Auswahl auf.
- Klicke auf 12 importieren (die Schaltfläche nennt die Zahl) – oder auf Zurück, um die Quellen zu ändern.
Verbindungen, die du schon hast, sind mit Bereits vorhanden oder Bereits vorhanden als „Name“ markiert und lassen sich nicht anhaken. Konnte eine Quelle nicht gelesen werden, nennt ein Hinweis sie samt Grund, etwa „Zugriff verweigert. Wähle die Datei bzw. den Ordner über den Dialog aus, um den Zugriff zu erlauben.“ Wurde gar nichts gefunden, sagt der Schritt das.
Wie kaiport doppelte Verbindungen erkennt
| Art | Gilt als dieselbe Verbindung, wenn … |
|---|---|
| SSH, FTP / FTPS | Art, Host, Port und Benutzername übereinstimmen. |
| S3-Speicher, Azure Blob | Endpunkt, Bucket bzw. Container und Access Key ID bzw. Speicherkonto übereinstimmen. |
| WebDAV | Server-URL und Benutzername übereinstimmen. |
Was übernommen wird
| Quelle | Was kaiport übernimmt |
|---|---|
| OpenSSH-Konfiguration | Jeder Host-Eintrag ohne Wildcards wird eine SSH-Verbindung mit dem Alias als Namen – mit HostName, Port, User, dem Pfad der ersten IdentityFile und ProxyJump. Werte aus Host * gelten als Vorgaben. Match und Include werden ignoriert. |
| FileZilla | SFTP (als SSH), FTP, FTPS explizit und implizit, S3, WebDAV und Azure mit Name, Host, Port, Benutzer, Passwort, entferntem und lokalem Verzeichnis und den Kommentaren als Notizen. |
| Cyberduck | SFTP (als SSH), FTP, FTPS, WebDAV, S3 (auch Lesezeichen für Google Cloud Storage und Backblaze B2) und Azure, ohne Passwörter. |
| kaiport-Export | Alles, was die Datei enthält, siehe Verbindungen exportieren. |
Jede importierte Verbindung bekommt ein Tag mit dem Namen ihrer Quelle – ssh-config, filezilla oder cyberduck. So findest du die neuen Verbindungen über die Seitenleiste.
Passwörter und Schlüssel
Passwörter aus FileZilla werden übernommen; Cyberduck legt seine Passwörter im Schlüsselbund ab, wo kaiport sie nicht lesen kann. Nach dem Import gilt:
- SSH-Verbindungen ohne Passwort und Schlüssel sollen sich mit einem SSH-Agent anmelden, den die Mac-App nicht unterstützt. Öffne die Verbindung mit Bearbeiten und wähle Passwort – lass das Feld leer, wenn kaiport beim Verbinden fragen soll – oder SSH-Schlüssel.
- SSH-Verbindungen mit Schlüsseldatei aus
IdentityFilekennen nur den Pfad des Schlüssels, den die Sandbox nicht öffnen kann. Öffne die Verbindung mit Bearbeiten und importiere den Schlüssel einmal mit Auswählen, siehe SSH-Schlüssel. - FTP-, S3-, WebDAV- und Azure-Verbindungen brauchen ihr Passwort bzw. ihren Schlüssel im Verbindungsdialog, denn kaiport fragt beim Verbinden nicht danach.
Jump-Hosts aus ~/.ssh/config
Hat ein Host in ~/.ssh/config ein ProxyJump, verknüpft kaiport die neue Verbindung nach dem Import mit ihrem Jump-Host. Dazu sucht es eine gespeicherte Verbindung, deren Name oder benutzer@host zum Wert von ProxyJump passt – meist ein anderer Host-Alias aus derselben Datei. Importiere den Jump-Host im selben Durchgang oder speichere ihn vorher. Ein ProxyJump mit mehreren Sprüngen oder ohne passende Verbindung wird nicht verknüpft; trage den Jump-Host dann im Tab Erweitert ein.
Schritt 3: Fertig
Der letzte Schritt zeigt das Ergebnis, etwa „12 importiert, 1 übersprungen.“ Übersprungen werden Einträge, die sich beim Import als doppelt herausstellen, etwa derselbe Server aus zwei Quellen. Hast du den Import aus der Verbindungsliste gestartet, erscheint das Ergebnis auch über der Liste. Klicke auf Schließen.
Verbindungen exportieren
- Öffne im Startfenster das Menü … neben Neue Verbindung und wähle Exportieren.
- Wähle, wo die Datei gespeichert wird. kaiport schlägt einen Namen wie
kaiport-connections-2026-09-25.jsonvor.
Die Datei enthält alle deine Verbindungen:
{
"version": 1,
"connections": [
{
"type": "ssh",
"name": "web-01",
"host": "web-01.example.com",
"port": 22,
"username": "deploy",
"auth": "key",
"privateKeyPath": "/Users/anna/.ssh/id_ed25519",
"color": "#6c8cff",
"tags": ["prod", "web"],
"group": "Kunden"
}
]
}| In der Datei | Nicht in der Datei |
|---|---|
| Art, Name, Host, Port, Benutzername und Anmeldeverfahren | Passwörter und Passphrasen |
| Pfad der Schlüsseldatei | Private Schlüssel, S3-Secret-Access-Keys und Azure-Zugriffsschlüssel |
| Farbe, Tags, Gruppe, Favorit und Notizen | Die Jump-Host-Einstellung |
| Befehl nach dem Verbinden, KI-Anweisungen und die Listen verbotener und erlaubter Befehle | Wann du zuletzt verbunden warst |
| Port-Weiterleitungen | |
| Einstellungen und Startverzeichnisse von FTP, S3, WebDAV und Azure |
Einen kaiport-Export importieren
- Öffne den Import-Assistenten.
- Klicke bei kaiport-Export (JSON) auf Datei wählen … und wähle die Datei.
- Klicke auf Weiter, hake die gewünschten Verbindungen an und starte den Import.
Weil die Datei keine Zugangsdaten enthält, trägst du Passwörter und Schlüssel nach dem Import neu ein und stellst die Jump-Hosts im Tab Erweitert wieder ein.