Sicherheit in der Mac-App
Wie die Mac-App von kaiport Zugangsdaten verschlüsselt, sich per Passwort oder Touch ID sperrt, Host-Schlüssel prüft, KI-Aktionen protokolliert und wo die Daten liegen.
Auf dieser Seite
- Zugangsdaten im Schlüsselbund
- Verschlüsselung prüfen
- SSH-Schlüssel im verschlüsselten Tresor
- App-Sperre
- App-Sperre einschalten
- Wann kaiport sperrt
- Der Sperrbildschirm
- Prüfung der Host-Schlüssel
- Bekannte Hosts
- Schutz bei AI Pilot
- KI-Protokoll
- Keine Telemetrie
- App-Sandbox und abgeschottete Fenster
- Wo deine Daten liegen
- Sicherheitslücke melden
kaiport verwaltet die Zugänge zu deinen Servern und schützt sie deshalb auf mehreren Ebenen: Zugangsdaten werden mit dem macOS-Schlüsselbund verschlüsselt, die App läuft in Apples Sandbox und kann sich sperren, SSH-Host-Schlüssel werden geprüft, und AI Pilot fragt, bevor er handelt. Hier findest du diese Schutzmechanismen, wo kaiport seine Daten ablegt und welche Verbindungen die App aufbaut.
Zugangsdaten im Schlüsselbund
kaiport verschlüsselt jedes Geheimnis, bevor es auf die Festplatte kommt, mit einem Schlüssel, den der macOS-Schlüsselbund schützt (über safeStorage von Electron, Schlüsselbund-Eintrag „kaiport Safe Storage“). So verschlüsselt werden:
- Passwörter und Schlüssel-Passphrasen deiner Verbindungen
- private Schlüssel, die du in eine Verbindung importiert hast
- Secret Access Keys und Zugriffsschlüssel von Speicherverbindungen
- der API-Token deines KI-Anbieters
- der Token des MCP-Servers
Die Geheimnisse bleiben im Hauptprozess der App. Die Fenster erfahren nur, ob ein Passwort gespeichert ist, nie das Passwort selbst. Fragt kaiport beim Verbinden nach einem Passwort, kannst du es mit Verschlüsselt für diese Verbindung speichern ablegen.
Verschlüsselung prüfen
Einstellungen → Über → Verschlüsselung zeigt den Stand:
- „Systemschlüsselbund (safeStorage)“: Alles ist wie beschrieben verschlüsselt.
- „Nicht verfügbar – Secrets werden nur kodiert gespeichert“: kaiport konnte den Schlüsselbund nicht nutzen. Die App funktioniert weiter, legt Geheimnisse aber nur kodiert statt verschlüsselt ab; wer deinen Datenordner lesen kann, kann sie lesen. Starte kaiport neu; bleibt der Stand, sieh unter Fehlerbehebung nach oder schreib uns.
SSH-Schlüssel im verschlüsselten Tresor
Wählst du im Verbindungsdialog mit Auswählen (Choose) einen privaten Schlüssel, liest kaiport die Schlüsseldatei und legt ihren Inhalt verschlüsselt im Tresor ab. Die Verbindung funktioniert weiter, wenn du die Datei verschiebst oder löschst. Unterstützt werden OpenSSH-, PEM- und PuTTY-Schlüssel (.ppk). Die App-Sandbox lässt kaiport keine Schlüsseldateien über ihren Pfad öffnen; verweist eine Verbindung nur auf eine Schlüsseldatei, etwa nach einem Import, bittet kaiport dich deshalb, den Schlüssel zuerst mit Auswählen zu importieren. Einen SSH-Agent unterstützt kaiport nicht. Siehe SSH-Verbindungen.
App-Sperre
Die App-Sperre legt einen Sperrbildschirm über kaiport, bis du mit deinem Passwort oder auf dem Mac mit Touch ID entsperrst.
App-Sperre einschalten
- Öffne Einstellungen → Sicherheit (Settings → Security).
- Gib bei Entsperr-Passwort ein Passwort ein und klicke auf Speichern.
- Schalte App-Sperre ein.
- Lege bei Sperren nach (Minuten) fest, nach wie vielen Minuten Inaktivität kaiport sperrt.
Das Entsperr-Passwort gilt nur für diesen Mac. kaiport speichert davon nur einen Hash (scrypt mit zufälligem Salt), und es wird nirgendwohin gesendet.
Wann kaiport sperrt
Mit eingeschalteter App-Sperre sperrt kaiport:
- beim Start
- wenn der Mac in den Ruhezustand geht
- wenn der Bildschirm des Macs gesperrt wird
- wenn am Mac so viele Minuten keine Eingabe über Tastatur oder Maus kam, wie bei Sperren nach (Minuten) eingestellt; 0 schaltet das aus
- wenn du ⌘L drückst (Datei → kaiport sperren)
⌘L wirkt nur, solange die App-Sperre an ist.
Der Sperrbildschirm
Der Sperrbildschirm zeigt „kaiport ist gesperrt“ und liegt über dem Startfenster und allen Terminalfenstern. Deine Sitzungen laufen dahinter weiter.
- Auf einem Mac mit Touch ID fragt kaiport sofort nach deinem Fingerabdruck. Mit Touch ID entsperren fragt erneut.
- Sonst gibst du dein Passwort ein und klickst auf Entsperren. Bei einem falschen Passwort erscheint „Falsches Passwort.“
Prüfung der Host-Schlüssel
Beim Verbinden mit einem SSH-Server prüft kaiport dessen Host-Schlüssel, ähnlich wie ssh mit known_hosts:
- Erste Verbindung: Der Dialog Unbekannter Host zeigt Schlüsseltyp und SHA256-Fingerabdruck. Vergleiche ihn mit dem Fingerabdruck des Servers, zum Beispiel aus
ssh-keygen -lf /etc/ssh/ssh_host_ed25519_key.pubauf dem Server, und klicke dann auf Vertrauen. kaiport speichert den Schlüssel. - Weitere Verbindungen: Passt der Schlüssel, verbindet kaiport ohne Rückfrage.
- Geänderter Schlüssel: Die Warnung Host-Schlüssel hat sich geändert zeigt den neuen und den gespeicherten Fingerabdruck. Ein geänderter Schlüssel kann auf einen Man-in-the-Middle-Angriff hindeuten – oder der Server wurde neu installiert. Abbrechen stoppt die Verbindung; klicke nur auf Neuen Schlüssel akzeptieren, wenn du weißt, warum sich der Schlüssel geändert hat.
Bekannte Hosts
Einstellungen → Sicherheit → Bekannte Hosts listet jeden vertrauten Schlüssel mit Host, Schlüsseltyp und Fingerabdruck. Vergessen entfernt einen Eintrag, und beim nächsten Verbinden fragt kaiport erneut. kaiport speichert diese Schlüssel in einer eigenen Datei, getrennt von ~/.ssh/known_hosts. Du bestätigst jeden Server also einmal pro Mac.
Schutz bei AI Pilot
AI Pilot arbeitet in deinen Sitzungen und fragt deshalb zuerst:
- Jeden Befehl gibst du mit Ausführen oder Ablehnen frei, außer du schaltest den Autopilot ein.
- Auch im Autopilot fragen potenziell gefährliche Befehle immer nach.
- Pro Verbindung kannst du Befehle per Muster verbieten oder nur bestimmte erlauben; das gilt auch im Autopilot.
- Bei FTP-, S3-, WebDAV- und Azure-Verbindungen fragen Löschen, Umbenennen und Überschreiben immer nach.
- AI Pilot fragt im Chat nie nach Passwörtern; für
sudotippst du das Passwort im Terminal. - Dateiinhalte gehen nur an den Anbieter, den du eingerichtet hast, und unter Einstellungen → AI Pilot kannst du das Senden abschalten.
Details stehen in Freigaben und Sicherheit und Kontext, Tokens und Datenschutz.
KI-Protokoll
kaiport schreibt alles, was AI Pilot ausführt oder auszuführen versucht, in ein lokales Protokoll: Befehl, Entscheidung, Host, Zeitpunkt, Exit-Code und die berührten Dateien. Du öffnest es unter Einstellungen → AI Pilot → KI-Protokoll → Protokoll ansehen; es zeigt die letzten 300 Einträge. Jeder Eintrag ist als Freigegeben, Autopilot, Abgelehnt, Blockiert oder Fehler markiert. Datei im Finder zeigen öffnet die Protokolldatei ai-audit.jsonl mit einem JSON-Objekt pro Zeile. Das Protokoll bleibt auf deinem Mac.
Keine Telemetrie
kaiport sendet keine Nutzungsdaten und keine Absturzberichte. Die App verbindet sich nur mit:
- deinen Servern und Speicherdiensten
- dem KI-Anbieter, den du eingerichtet hast, wenn du AI Pilot nutzt
Updates kommen aus dem App Store; kaiport sucht nicht selbst danach. kaiport hat kein Konto und keinen kaiport-Dienst, mit dem es spricht. kaiport fragt den App Store auf deinem Mac, ob kaiport Pro aktiv ist; den Kauf wickelt Apple ab, und nichts davon wird an uns gesendet.
App-Sandbox und abgeschottete Fenster
Die Mac-App läuft in Apples App-Sandbox: Sie erreicht nur Dateien und Ordner, die du in einem Dialog ausgewählt oder auf sie gezogen hast, und kann keine anderen Programme starten. Siehe Die App-Sandbox.
Die Fenster der App laufen in einer Sandbox mit Context Isolation, ohne Zugriff auf Node.js und unter einer strengen Content Security Policy, und Links öffnen sich in deinem Browser statt in der App.
Wo deine Daten liegen
kaiport legt seine Daten im Sandbox-Container der App ab: ~/Library/Containers/de.kernich.kaiport/Data/Library/Application Support/kaiport. Einstellungen → Über → Daten zeigt den genauen Pfad, und Hilfe → Datenordner öffnen (Einstellungen, Logs) in der Menüleiste öffnet den Ordner.
| Datei | Inhalt |
|---|---|
connections.json | Deine Verbindungen; Passwörter, Passphrasen und Schlüssel mit dem Schlüsselbund verschlüsselt |
settings.json | Deine Einstellungen; der KI-API-Token verschlüsselt, das Entsperr-Passwort nur als Hash |
known_hosts.json | Vertraute SSH-Host-Schlüssel |
chats.json | Chats mit AI Pilot |
command-history.json | Die Befehle, die du getippt hast, pro Verbindung, für die Befehlspalette |
ai-audit.jsonl | Das KI-Protokoll |
session.json | Offene Fenster und Tabs für Sitzung wiederherstellen |
kaiport.log | Fehlerprotokoll |
mcp.json | Der Token des MCP-Servers, verschlüsselt |
bookmarks.json | Die Ordner, die kaiport für die Übertragungsansicht öffnen darf |
Sicherheitslücke melden
Hast du ein Sicherheitsproblem gefunden, melde es uns bitte vertraulich per E-Mail; die Adresse steht auf der Kontaktseite. Wir antworten schnell und nennen verantwortungsvolle Meldungen gern.