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kaiport

Dateien in der mobilen AppVorschau

Dateien in kaiport für iPhone und iPad – SFTP bei SSH-Verbindungen und Speicher über FTP/FTPS, S3, WebDAV und Azure Blob.

Die Bildschirmfotos der mobilen App auf diesen Seiten sind Platzhalter und werden durch Bilder der veröffentlichten App ersetzt.

kaiport für iPhone und iPad zeigt Dateien aus jeder SSH-Sitzung über SFTP, und Speicherverbindungen (FTP/FTPS, S3, WebDAV und Azure Blob) öffnet die App statt in einem Terminal in einem Dateibrowser. Derselbe Browser zeigt den eigenen Ordner der App, den du auch in der Dateien-App unter Auf meinem iPhone › kaiport findest. Diese Seite fasst zusammen, was die App für jedes Protokoll unterstützt; die Felder der Verbindungen sind dieselben wie in der Mac-App (siehe Speicherverbindungen).

Was du mit Dateien tun kannst

Alle Protokolle laufen über eine gemeinsame Dateischnittstelle. Deshalb funktionieren bei jeder Verbindung dieselben Aktionen:

  • Ordner auflisten, mit Name, Größe und Änderungsdatum sowie mit Rechten wie rwxr-xr-x, wo das Protokoll welche kennt.
  • Dateien lesen und schreiben.
  • Dateien aufs Gerät herunterladen, teilen und mit Quick Look ansehen; Dateien aus der Dateien-App und aus Fotos hochladen, mit Fortschritt.
  • Textdateien im eingebauten Editor öffnen und zurückspeichern.
  • Ordner anlegen.
  • Dateien und Ordner umbenennen und verschieben.
  • Dateien löschen, und Ordner samt ihrem Inhalt.
Dateien (Vorschau)
Vorschau des Dateibrowsers in der iOS-App von kaiportVorschau des Dateibrowsers in der iOS-App von kaiport

Dateien (Vorschau)

Startordner

VerbindungDer Dateibrowser startet in
SSH (SFTP)dem aktuellen Ordner der Shell, sofern die Shell ihn meldet (OSC 7, etwa über die Shell-Integration); sonst in deinem Home-Verzeichnis
FTP / FTPSdem Startverzeichnis der Verbindung; sonst in dem Ordner, in den der Server dich nach der Anmeldung setzt
S3dem Startverzeichnis; sonst in der Liste deiner Buckets oder ganz oben in dem Bucket, der in der Verbindung eingetragen ist
WebDAVdem Startverzeichnis, relativ zur Server-URL; sonst in der Server-URL selbst
Azure Blobdem Startverzeichnis; sonst in der Liste deiner Container oder ganz oben in dem Container, der in der Verbindung eingetragen ist

Das Startverzeichnis ist das Feld Startverzeichnis entfernt der Verbindung.

SFTP bei SSH-Verbindungen

Bei einer SSH-Verbindung nutzt der Dateibrowser die Verbindung der Terminal-Sitzung: Es gibt keine zweite Anmeldung, und Terminal und Dateizugriff funktionieren gleichzeitig, solange die Sitzung verbunden ist. Symbolische Links, die auf Ordner zeigen, öffnen sich wie Ordner.

FTP und FTPS

VerschlüsselungStandard-PortSo funktioniert es
FTP (unverschlüsselt)21Kein TLS. Benutzername, Passwort und Dateien gehen im Klartext übers Netz.
FTPS explizit (AUTH TLS)21Die Verbindung startet unverschlüsselt und wechselt vor der Anmeldung zu TLS.
FTPS implizit990TLS ab dem ersten Byte.
  • Mit FTPS sind auch Verzeichnislisten und Dateiübertragungen verschlüsselt. Ihre Datenverbindungen verwenden die TLS-Sitzung der Steuerverbindung weiter, was viele Server verlangen.
  • Die App nutzt den passiven Modus: zuerst EPSV, und PASV, wo der Server das nicht kann. Nennt ein Server hinter NAT eine private Adresse, verbindet sich die App stattdessen mit der Adresse, die sie schon erreicht hat.
  • Ordnerlisten kommen per MLSD, wo der Server das unterstützt, sonst aus der Unix- oder DOS-Ausgabe von LIST.
  • Dateinamen laufen als UTF-8, wenn der Server das unterstützt; sonst weicht die App auf Latin-1 aus.
  • Ohne Benutzernamen meldet sich die App anonym an.
  • Eine ungenutzte Verbindung hält die App mit einem NOOP alle 30 Sekunden offen. Schließt der Server sie trotzdem, verbindet sich die App bei der nächsten Aktion neu.

S3

S3-Verbindungen signieren jede Anfrage mit AWS Signature Version 4, mit der Access Key ID und dem Secret Access Key der Verbindung. Neben Amazon S3 arbeitet die App mit S3-kompatiblen Anbietern und kennt dieselben Vorlagen wie die Mac-App. Ersetze die Platzhalter in spitzen Klammern durch deine Werte:

AnbieterEndpunktRegionPfad-Adressierung
Amazon S3(leer)us-east-1Nein
Cloudflare R2https://<ACCOUNT_ID>.r2.cloudflarestorage.comautoNein
Backblaze B2https://s3.<REGION>.backblazeb2.comus-west-004Nein
Wasabihttps://s3.<REGION>.wasabisys.comus-east-1Nein
DigitalOcean Spaceshttps://<REGION>.digitaloceanspaces.comus-east-1Nein
Google Cloud Storagehttps://storage.googleapis.comautoJa
Hetzner Object Storagehttps://<LOCATION>.your-objectstorage.comeu-centralNein
Scalewayhttps://s3.<REGION>.scw.cloudfr-parNein
OVHcloudhttps://s3.<REGION>.io.cloud.ovh.netgraNein
MinIO / self-hostedhttp://localhost:9000us-east-1Ja
  • Endpunkt: Leer heißt Amazon S3 in der Region der Verbindung, oder us-east-1, wenn keine Region eingetragen ist.
  • Adressierung: Mit eigenem Endpunkt steht der Bucket im Pfad, solange du Pfad-Adressierung nicht ausschaltest. Bei Amazon S3 steht er im Hostnamen, solange du sie nicht einschaltest.
  • Region: Antwortet S3, dass ein Bucket in einer anderen Region liegt, wiederholt die App die Anfrage in dieser Region.
  • Bucket: Steht ein Bucket in der Verbindung, arbeitest du in diesem Bucket. Ohne Bucket zeigt die oberste Ebene alle Buckets deines Kontos. Buckets selbst legst du in der Konsole des Anbieters an und löschst sie auch dort.
  • Ordner sind Präfixe von Objektnamen. Legst du einen Ordner an, speichert die App ein leeres Objekt ordner/. Benennst du einen Ordner um, kopiert sie jedes Objekt darunter unter den neuen Namen und löscht die Originale; löschst du einen Ordner, löscht sie jedes Objekt darunter.

WebDAV

Eine WebDAV-Verbindung zeigt auf die Server-URL, bei Nextcloud zum Beispiel https://cloud.example.com/remote.php/dav/files/BENUTZER/. Lässt du https:// weg, ergänzt die App es. Sie meldet sich mit Benutzername und Passwort an (HTTP-Basic-Authentifizierung); lehnt Nextcloud die Anmeldung ab, nimm ein App-Passwort. Umbenennen überschreibt nie eine vorhandene Datei, und einen Ordner samt Inhalt löscht die App mit einer einzigen Anfrage.

Azure Blob Storage

Eine Azure-Verbindung meldet sich mit dem Namen des Speicherkontos und seinem Zugriffsschlüssel an (Shared Key). Nimm dafür den Base64-Schlüssel, den das Azure-Portal unter den Zugriffsschlüsseln (Access keys) des Speicherkontos zeigt. Ohne Endpunkt verbindet sich die App mit dem Azure-Blob-Endpunkt des Speicherkontos; für andere Ziele wie den Emulator Azurite trägst du einen Endpunkt ein. Steht ein Container in der Verbindung, arbeitest du in diesem Container; ohne Container zeigt die oberste Ebene alle Container. Container legst du im Azure-Portal an und löschst sie auch dort. Wie bei S3 sind Ordner Präfixe von Blob-Namen.

Zertifikate

FTPS-Verbindungen und die HTTPS-Verbindungen zu S3, WebDAV und Azure prüfen das Zertifikat des Servers gegen die Zertifikate, denen dein Gerät vertraut. Hat ein FTPS- oder WebDAV-Server ein selbstsigniertes Zertifikat, schalte wie in der Mac-App Zertifikat prüfen für diese Verbindung aus.