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kaiport

Speicherverbindungen

kaiport mit FTP- und FTPS-Servern, S3-kompatiblem Objektspeicher, WebDAV (Nextcloud, ownCloud) und Azure Blob Storage verbinden.

Speicherverbindungen erreichen Dateiserver und Objektspeicher: FTP und FTPS, S3-kompatiblen Speicher, WebDAV und Azure Blob Storage. Sie öffnen kein Terminal, sondern die Übertragungsansicht – links ein Ordner auf deinem Mac, rechts der Speicher. Diese Seite erklärt die Felder jeder Art, die Startverzeichnisse und was kaiport beim Verbinden tut.

Eine Speicherverbindung anlegen

  1. Klicke im Startfenster auf Neue Verbindung (New connection).
  2. Wähle die Kachel FTP / FTPS, S3-Speicher, WebDAV oder Azure Blob.
  3. Fülle die Felder der Art aus, die unten beschrieben sind, und bei Bedarf die Startverzeichnisse.
  4. Klicke auf Anlegen.
  5. Klicke auf die neue Karte. Die Verbindung öffnet sich in einem Tab mit der Übertragungsansicht.

Speicherverbindungen haben die Tabs Allgemein und Erweitert; im Tab Erweitert stehen nur deine Notizen. Einen Tab KI gibt es nicht, AI Pilot hilft in der Übertragungsansicht aber trotzdem, siehe AI Pilot für Dateien und Speicher. Farbe, Tags, Gruppe und Favorit funktionieren wie bei jeder Verbindung, siehe Gemeinsame Felder.

FTP und FTPS

FeldBeschreibung
HostDer Server, etwa ftp.example.com. Pflichtfeld.
BenutzernameLeer lassen für anonymen Zugang.
Port21, bei implizitem FTPS 990.
PasswortWird verschlüsselt gespeichert.
VerschlüsselungKlartext-FTP oder eine der beiden FTPS-Varianten, siehe unten.
Zertifikat prüfenNur bei FTPS. Standardmäßig an.

Ohne Namen heißt die Verbindung benutzer@host, bei anonymem Zugang anonymous@host.

Verschlüsselung

OptionPortWas passiert
FTP (unverschlüsselt)21Alles, auch das Passwort, geht im Klartext durchs Netz. Nutze es nur in Netzen, denen du vertraust.
FTPS explizit (AUTH TLS)21kaiport verbindet sich wie bei FTP und schaltet vor der Anmeldung auf TLS um.
FTPS implizit (Port 990)990TLS vom ersten Byte an, auf einem eigenen Port.

Wechselst du die Verschlüsselung, stellt kaiport den Port zwischen 21 und 990 um, solange er einer der beiden ist.

Zertifikat prüfen

Mit Zertifikat prüfen verbindet kaiport nur, wenn das Zertifikat des Servers gültig ist und zum eingetragenen Hostnamen gehört. Schalte die Option für Server mit selbstsigniertem Zertifikat aus, denen du vertraust. Gehört das Zertifikat zu einem anderen Namen, trage diesen Namen als Host ein.

Anonymer Zugang

Lass Benutzername leer, um dich als anonymous anzumelden. Bleibt auch das Passwort leer, schickt kaiport anonymous@ als Passwort, wie es anonyme FTP-Server erwarten.

Passiv-Modus

kaiport überträgt Daten im Passiv-Modus: Für jede Auflistung und Übertragung öffnet es eine Datenverbindung zu dem Port, den der Server nennt – immer an der Serveradresse der Hauptverbindung. Klappt die Anmeldung, scheitern aber Auflistungen oder Übertragungen, blockiert meist eine Firewall oder NAT die Datenports; der Server muss dann seinen Passiv-Portbereich freigeben.

Solange die Verbindung offen ist, schickt kaiport alle 30 Sekunden ein NOOP, damit der Server sie nicht wegen Untätigkeit schließt.

S3-kompatibler Speicher

FeldBeschreibung
AnbieterFüllt Endpunkt, Region und Adressierung für einen bekannten Anbieter vor.
EndpunktLeer für Amazon S3. Sonst die Adresse des Anbieters, etwa https://minio.example.com.
RegionDie Region deines Buckets, etwa eu-central-1. Leer bedeutet us-east-1.
BucketLeer lassen, um alle Buckets zu zeigen.
Access Key IDPflichtfeld.
Secret Access KeyWird verschlüsselt gespeichert.
Pfad-AdressierungSetzt den Bucket in den Pfad statt in den Hostnamen.

Ohne Namen heißt die Verbindung wie der Bucket oder wie der Hostname des Endpunkts.

Anbieter-Vorlagen

AnbieterEndpunktRegionPfad-Adressierung
Amazon S3(leer)us-east-1aus
Cloudflare R2https://<ACCOUNT_ID>.r2.cloudflarestorage.comautoaus
Backblaze B2https://s3.<REGION>.backblazeb2.comus-west-004aus
Wasabihttps://s3.<REGION>.wasabisys.comus-east-1aus
DigitalOcean Spaceshttps://<REGION>.digitaloceanspaces.comus-east-1aus
Google Cloud Storagehttps://storage.googleapis.comautoan
Hetzner Object Storagehttps://<LOCATION>.your-objectstorage.comeu-centralaus
Scalewayhttps://s3.<REGION>.scw.cloudfr-paraus
OVHcloudhttps://s3.<REGION>.io.cloud.ovh.netgraaus
MinIO / self-hostedhttp://localhost:9000us-east-1an

Ersetze die Platzhalter in spitzen Klammern durch deine Werte und stelle die Region passend ein, etwa Endpunkt https://s3.eu-central-1.wasabisys.com mit Region eu-central-1. Das Feld Anbieter füllt nur die anderen Felder aus und wird nicht gespeichert: Sobald du Endpunkt oder Region änderst, zeigt es wieder „—“.

Pfad-Adressierung

Normalerweise steckt der Bucket im Hostnamen (my-bucket.s3.example.com). Mit Pfad-Adressierung landet er stattdessen im Pfad (s3.example.com/my-bucket). MinIO, Ceph und die meisten selbst betriebenen Server brauchen die Pfad-Adressierung. Scheitert die Verbindung, weil der Hostname mit vorangestelltem Bucket nicht aufgelöst werden kann, schalte sie ein.

Buckets und Ordner

  • Ist ein Bucket eingetragen, ist er die oberste Ebene des Speichers. Ohne Bucket zeigt die oberste Ebene alle Buckets als Ordner – dein Schlüssel braucht dann das Recht, Buckets aufzulisten.
  • kaiport kann Buckets nicht anlegen, umbenennen oder löschen („Buckets können hier nicht angelegt werden.“). Verwalte Buckets in der Konsole deines Anbieters.
  • S3 kennt keine echten Ordner; ein Ordner ist der gemeinsame Anfang von Objektnamen. Neuer Ordner legt ein leeres Objekt an, dessen Name auf / endet. Beim Umbenennen eines Ordners kopiert kaiport jedes Objekt darin und löscht die Originale – bei großen Ordnern dauert das eine Weile.
  • Beim Verbinden prüft kaiport den Zugang mit einer kleinen Anfrage: Es listet ein Objekt des Buckets auf oder, ohne Bucket, die Buckets.

WebDAV

FeldBeschreibung
Server-URLDie vollständige WebDAV-Adresse, beginnend mit https:// oder http://. Pflichtfeld.
BenutzernameDein Benutzername auf dem Server.
PasswortWird verschlüsselt gespeichert.
Zertifikat prüfenStandardmäßig an. Für selbstsignierte Zertifikate auf Servern, denen du vertraust, ausschalten.

Ohne Namen heißt die Verbindung wie der Hostname der URL.

ServerServer-URL
Nextcloudhttps://cloud.example.com/remote.php/dav/files/BENUTZER/ – ersetze BENUTZER durch deinen Benutzernamen.
ownCloud und andere ServerDie WebDAV-Adresse, die die Weboberfläche oder die Dokumentation des Servers nennt.
  • kaiport meldet sich per HTTP-Basic-Authentifizierung an. Nutze eine https://-Adresse, damit das Passwort verschlüsselt übertragen wird.
  • Nutzt dein Nextcloud- oder ownCloud-Konto die Zwei-Faktor-Anmeldung, lege in den Kontoeinstellungen des Servers ein App-Passwort an und verwende es als Passwort.
  • Pfade in der Übertragungsansicht und das entfernte Startverzeichnis beziehen sich auf die Server-URL.
  • Zeigt die URL auf die Weboberfläche statt auf die WebDAV-Adresse, scheitert die Verbindung. Die möglichen Ursachen sagen dann, dass der Server nicht mit WebDAV antwortet.

Azure Blob Storage

FeldBeschreibung
SpeicherkontoDer Name des Speicherkontos, etwa mystorageaccount. Pflichtfeld.
ZugriffsschlüsselEiner der Zugriffsschlüssel des Kontos: der vollständige Base64-Schlüssel, kein SAS-Token. Wird verschlüsselt gespeichert.
ContainerLeer lassen, um alle Container zu zeigen.
EndpunktLeer für Azure; kaiport nutzt dann den Azure-Endpunkt des Speicherkontos. Für den Emulator Azurite etwa http://127.0.0.1:10000/devstoreaccount1.

Ohne Namen heißt die Verbindung wie der Container oder wie das Speicherkonto.

Container verhalten sich wie S3-Buckets: Ohne Container zeigt die oberste Ebene alle Container, und Ordner sind der gemeinsame Anfang von Blob-Namen. kaiport kann Container nicht anlegen, umbenennen oder löschen – die Meldung spricht dann von Buckets.

Startverzeichnisse

FeldBeschreibung
Startverzeichnis entferntDer Ordner, in dem die rechte Seite startet, etwa /www. Leer: bei FTP das Anmeldeverzeichnis, bei den anderen Arten die oberste Ebene. Ohne festen Bucket oder Container beginnt der Pfad mit dessen Namen, etwa /my-bucket/backups.
Startverzeichnis lokalDer Ordner, in dem die linke Seite startet. Wähl ihn mit Auswählen; damit erlaubst du kaiport auch, ihn zu öffnen. Leer: der Ordner, den du zuletzt freigegeben hast.

Die Mac-App läuft in Apples Sandbox und öffnet nur Ordner auf deinem Mac, die du in einem Dialog ausgewählt hast; kaiport merkt sie sich, auch nach einem Neustart. Liegt das lokale Startverzeichnis in keinem solchen Ordner, etwa nach einem Import, zeigt die linke Seite stattdessen Ordner wählen …. Siehe Die App-Sandbox.

Der Export enthält beide Startverzeichnisse; das lokale wählst du nach einem Import auf einem anderen Mac neu aus.

Eine Speicherverbindung öffnen

Klicke auf die Karte. kaiport öffnet einen Tab mit der Übertragungsansicht und zeigt Verbindung wird aufgebaut …, bis der Speicher antwortet. Scheitert die Verbindung, zeigt die rechte Seite Verbindung fehlgeschlagen mit dem Grund, eine Liste Mögliche Ursachen, Erneut versuchen und KI-Diagnose. Siehe Übertragungsansicht und Fehlerbehebung.